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Erlener dominieren im Golfclub Lipperswil

22. Thurgauermeisterschaft

Aranya Schauli verteidigt an der Thurgauer Golfmeisterschaft ihren Titel, Hendrik Bischof siegt zum 3. Mal in vier Jahren.

Lipperswil/Erlen – Bei ausgezeichneten Platz- und Wetterverhältnissen sorgte Hendrik Bischof an den 22. Thurgauer Golfmeisterschaften für Höhepunkte und holte ebenso souverän den Titel wie Aranya Schauli, seine Clubkollegin vom GC Erlen. Der 22-jährige Student liess sich in Lipperswil am Sonntag zum dritten Mal nach 2018/19 als Sieger auszeichnen, die 44-jährige gebürtige Thailänderin zum zweiten Mal, nachdem sie schon im Vorjahr gewonnen hatte.

Bischof gelang mit Runden von 73 Schlägen in Erlen am Samstag und, vor allem, mit einer 70 in Lipperswil am Sonntag ein Spitzenergebnis. Nur der Weinfelder Profi Benjamin Rusch hatte an dieser Meisterschaft ein besseres Total (134) erreicht, seit sie über zwei Runden ausgetragen wird. «Ich spielte einfach solid und bin froh, dass ich wieder einmal unter Par blieb», sagte Bischof. Er habe sich riesig auf dieses Turnier gefreut: «Die Thurgauer Meisterschaft ist eines der schönsten Turniere, weil sie so gut organisiert ist und man mit vielen Freunden spielen kann. Meine Vorfreude war entsprechend gross.»

«Golf ist ein Freundschaftssport»

Bischof gehört mit einem Handicap von +1 zu den stärksten Amateuren der Schweiz und war aus der Favoritenposition gestartet. Grosse Ambitionen hat er im Golf aber inzwischen keine mehr, sondern fokussiert sich auf seine Ausbildung, wo nun ein Masters-Studium ansteht. «Für mich ist Golf ein Freundschaftssport. Am liebsten spiele ich mit Kollegen», sagt Bischof, der in Abtwil wohnt und sich im GC Erlen als Assistenztrainer um die Juniorenförderung kümmert.

Während er mit acht Schlägen Vorsprung auf Christopher Schmidt (Lipperswil) gewann, distanzierte Aranya Schauli ihre erste Verfolgerin, Sara Fischer, nach den 36 Bahnen um sieben Schläge (168/175). Von ihrem Erfolg war sie selber überrascht: «Ich hatte Mühe mit dem Putten, weil die Grüns schneller als üblich waren», sagte die erfolgreiche Titelverteidigerin aus Münchwilen. «Ich hätte deshalb nie gedacht, dass ich dieses Jahr wieder gewinnen würde.»

Die Organisatoren vom Verband Thurgaugolf um Turnierpräsident Bruno Dörig, der persönlich mit seinem 6. Rang nicht ganz zufrieden war, freuten sich über die hohe Teilnehmerzahl (119), den schönen Anlass und das Wetterglück. Dörig erwähnte auch den hervorragenden Zustand der beiden Thurgauer Anlagen sowie den anhaltenden Support der Sponsoren, an deren Spitze seit Beginn der Meisterschaft die Thurgauer Kantonalbank steht.

(rst)